Naturschutzgebiet


Oberhalb des Homberges, versteckt hinter Bäumen und Sträuchern liegt der idyllische Schlundweiher.
Der Weiher wurde 1976 in Zusammenarbeit mit Gemeinde vom NVO errichtet. Die Umgebung gestaltete man mit einheimischen Pflanzen.

Der Weiher ist heute ein wertvolles Naturschutzgebiet mit vielfältigen Strukturen: Hohe Bäume, Sträucher, Wiese, Weiher, Bächlein, Ast- und Steinhaufen, Baumstrünke.
Im Frühjahr laichen Hunderte von Erdkröten und Grasfröschen . Im Sommer schwirren Libellen über dem Wasser. Immer wieder brütet auf der Insel ein Stockentenpaar. Regelmässig stattet der Graureiher dem Weiher seinen Besuch ab.

Pflege

Der NVO ist für die Pflege des Schlundweihers verantwortlich. Seit 1992 wird der Verein dafür von der Gemeinde entschädigt. An einem Arbeitstag im September wird das Gebiet gepflegt: Gras mähen und abführen, Bächlein freilegen, mit dem Boot Pflanzen aus dem Wasser fischen, Zaun flicken, Steinhaufen für Reptilien freilegen. Die Holzerarbeiten werden vorgängig vom Forstdienst übernommen.

Probleme

Im Weiher tummeln sich verschiedene Fischarten. Diese Fische wurden illegal ausgesetzt und gehören nicht hierher. Sie fressen den Laich und die Larven der Amphibien.
Die Hecken sind hochgewachsen und zu wenig dicht. Mit dem nötigen Rückschnitt sollen die Hecken wieder dichter werden und der Goldammer und dem Neuntöter Nistgelegenheiten bieten. Die Wasserpflanzen breiten sich rasch aus. Sie müssen reduziert werden, damit der Weiher nicht verlandet.

Beobachtungen am Weiher

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